Alarmierung | Funk

Alarmierung




Diese Digitalen Melde Empfänger werden bei uns eingesetzt:

  • Motorola Firestorm
  • Motorola Scriptor LX2
  • Selectric Quadline

Rettungsdienst, THW und die Feuerwehren im Kreis Segeberg werden über das moderne Pocsag Alarmierungsverfahren
Alarmiert. Das System arbeit ähnlich wie frühere Scall oder Cityruf Systeme.
Die Alarmierung erfolgt über die Rettungsleitstelle Holstein in Norderstedt.
Von dort können in wenigen Sekunden beliebig viele Wehren oder Organisationen gerufen werden.
Bei einem Einsatz für unsere Wehr werden aus der Rettungsleitstelle Holstein unsere Sirenen (Es gibt 2 Stück in Westerrade) und
unsere DME (Digitale Melde Empfänger) oder auch Piepser genannt ausgelöst. Nebenbei werden wir seit
2005 parallel gleichzeitig per Sms (Handy) Alarmiert.
Auf dem DME und dem Handy werden uns zusätzlich einige Informationen über den anstehenden Einsatz
übermittelt. Das könnte zum Beispiel so aussehen:


FeuGr*Westerrade*Beispielstrasse*brennt Dachstuhl
oder
VU PKL*Westerrade*>>>Beispielort

Ganz Unten finden Sie unsere Alarmstichworte.


Fahrzeugfunk




Funkgerät Bosch 8b

Für die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und zwischen Fahrzeugen und Leitstelle werden vorwiegend Mobilfunkgeräte im 4m-Band verwendet. Die in den Fahrzeugen eingebauten Geräte haben alle ein vom Baujahr unabhängiges Bedienkonzept, da die Gestaltung des Bedienteiles einer technischen Richtlinie (TR-BOS) entsprechen muss. Zusätzlich ist unser Fahrzeug mit einer Funkübetragungstechnik (FMS) ausgerüstet:



FMS-Hörer RDN HA222

Das Funkmeldesystem (Abkürzung: FMS) ist ein tonfrequentes Übertragungssystem im Funkbetrieb bei den deutschen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Es dient der Übermittlung des Status von Einsatzfahrzeugen.
Hauptvorteil ist, dass Routinemeldungen (zum Beispiel die Meldung, wenn ein Einsatzfahrzeug auf dem Weg zum Einsatz ist) schnell und automatisiert an die Leitstelle übertragen und empfangen werden. Dadurch wird der BOS-Funk (und damit die Leitstellen-Disponenten) entlastet und der Sprechfunk für weitere (vor allem wichtigere) Kommunikation freigehalten. Es muss nicht mehr jede Information mit Tonruf – 20 Sek warten – Sprechen, usw - übermittelt werden.
Mit Hilfe des Funkmeldesystems der BOS werden so genannte taktische Kurzinformationen (wie z. B. die Information, dass ein Fahrzeug am Zielort eingetroffen ist) zwischen Fahrzeugen und Leitstelle ausgetauscht. Zur Übertragung der digitalen Daten wird der normale Betriebskanal der jeweiligen BOS verwendet. Jedes Fahrzeug verfügt dazu über eine eindeutige digitale Kennung, die stets zusammen mit der Information übertragen wird. Diese Kennung setzt sich bei überörtlichen Organisationen aus der zugehörigen Organisation (BOS-Kennung), dem Bundesland, einer Ortskennung sowie der Standortkennung, Fahrzeugart und der laufenden Nummer des jeweiligen Fahrzeugtyps zusammen. Daran schließt sich dann der entsprechende Status (0-9) an.
Von Seiten des Fahrzeuges wird über eine Ziffer (0-9) eine Information an die Leitstelle übermittelt.

Die meisten Funkgeräte sind so eingestellt, dass die Taste des Status 0 länger oder zweimal kurz nacheinander gedrückt werden muss, um eine Blockierung des Funkkanals durch versehentliches Drücken zu vermeiden. Durch das Drücken des Status 0 bleibt das Funkgerät je nach Einstellung 30-60 Sekunden im Sendebetrieb und kann gegebenenfalls nicht mehr ausgeschaltet werden. Diese Panikschaltung ist z. B. für Eigenunfälle oder akute Bedrohungen gedacht. Die technischen Details sind in der Technischen Richtlinie BOS (TR-BOS Funkmeldesystem) festgelegt.


Diese Stati sind bei uns möglich:

0 Notruf
1 einsatzbereit über Funk
2 einsatzbereit auf Wache
3 Einsatz übernommen
4 Ankunft am Einsatzort
5 Sprechwunsch
6 nicht einsatzbereit
9 Handquittung / Anmeldung im Fremdkreis



Alarmstichworte Feuerwehr Kreis Segeberg



  • FeuAltenheim - Feuer, Altenheim
  • FeuFl - Feuer, Fläche
  • FeuGr - Feuer, Groß
  • FeuKFZ - Feuer, KFZ
  • FeuKl - Feuer, Klein
  • FeuKrankenhaus - Feuer, Krankenhaus
  • FeuMi - Feuer, Mittel
  • FeuWaldMoor - Feuer, Waldbrand bzw. Moorbrand
  • Landeplatzausleuchtung - Landeplatzausleuchtung für einen Rettungshubschrauber
  • Ölspur - Ölspur
  • Ölunfall - Ölunfall
  • Personensuche - Personensuche
  • Sonstiges - Sonstiger Einsatz für die Feuerwehr
  • THGr - Technische Hilfe, Groß
  • THKl - Technische Hilfe, Klein
  • Tragehilfe - Tragehilfe für den Rettungsdienst
  • Türöffnung - Türöffnung
  • Unwetter - Hilfeleistung bei Unwetterartigen Ereignissen
  • VU LKW PKL - Verkehrsunfall mit mindestens einer eingeklemmten Person, LKW beteiligt
  • VU LKW PKL 2 Verl - Verkehrsunfall mit mindestens zwei verletzten Personen, davon mindestens eine Person eingeklemmt, LKW beteiligt
  • VU LKW PKL 3 Verl - Verkehrsunfall mit mindestens drei verletzten Personen, davon mindestens eine Person eingeklemmt, LKW beteiligt
  • VU m als 6 Verl - Verkehrsunfall mit mehr als sechs verletzten Personen
  • VU m als 6 Verl PKL - Verkehrsunfall mit mehr als sechs verletzten Personen, davon mindestens eine Person eingeklemmt
  • VU PKL - Verkehrsunfall mit mindestens einer eingeklemmten Person
  • VU PKL 2 Verl - Verkehrsunfall mit mindestens zwei verletzten Personen, davon mindestens eine Person eingeklemmt
  • VU PKL 3 Verl - Verkehrsunfall mit mindestens drei verletzten Personen, davon mindestens eine Person eingeklemmt
  • VU PKL 4 Verl - Verkehrsunfall mit mindestens vier verletzten Personen, davon mindestens eine Person eingeklemmt



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