Bereichsfest 2010 in Geschendorf

Volle Konzentration und jede Menge
Zielwasser benötigte die Mannschaft der Feuerwehr Strenglin-Pronstorf beim Pokal-Wettkampf.
Es reichte für sie immerhin zum dritten Platz.
GESCHENDORF – Spannende Wettkämpfe, Spiele für die ganze Familie, leckere Speisen und eine Open-End-Party bis zum Abwinken: Die Feuerwehr Geschendorf und die benachbarten Wehren des zweiten Bereichs der Amtsfeuerwehr Trave- Land hatten ganze Arbeit geleistet, um den Besuchern gestern ein gelungenes Bereichsfest zu bieten. Besonders die Wettkämpfe hatten es in sich und brachten einen überraschenden, aber deutlichen Sieger hervor: Nach drei Siegen in Folge mussten die im Durchschnitt 16 Jahre alten Mitglieder der Jugendfeuerwehr Goldenbek I den Pokal an die 14-Jährigen (Gruppe II) ihrer eigenen Jugendwehr abtreten. Die Teenager schienen gestern gleich einen Dauervertrag mit Fortuna abgeschlossen zu haben, denn auch beim „Spiel ohne Grenzen“ ließen sie die anderen Mannschaften hinter sich und fuhren gemeinsam mit Jugendwart Holger Cordts zwar geschafft, aber glücklich und zufrieden zurück nach Goldenbek. „Ich bin erstaunt, wie die das hinbekommen haben. Denn das kostet ja schließlich alles viel Kraft. Glück gehört zwar auch immer dazu, aber das Feuerwehrtechnische haben sie super beherrscht“, sagte hinterher Bereichswehrführer Heiner Koth anerkennend. Beim Pokalwettkampf belegte die Jugendfeuerwehr Goldenbek I den zweiten Platz gefolgt von den aktiven Wehren Strenglin-Pronstorf, Goldenbek, Wulfsfelde-Reinsbek, Geschendorf, Strukdorf, Westerrade, der Jugendfeuerwehr Goldenbek III und Eilsdorf. Beim Spiel ohne Grenzen belegten die Feuerwehren Wulfsfelde- Reinsbek und Strukdorf punktgleich den zweiten Platz. Ihnen folgten die Feuerwehren Geschendorf, Goldenbek, Strenglin- Pronstorf, Westerrade, Jugendfeuerwehr Goldenbek I, Eilsdorf und die Jugendfeuerwehr Goldenbek III. Große Anerkennung gab es auch für die gebackenen Folienkartoffeln, Lammfleisch, Hähnchen und Sparerips, die Markus Herwig vom Hanseatischen Barbecue Club gemeinsam mit der Feuerwehr zubereitet hatte. Fünfeinhalb Stunden wurde der angeblich größte Smoker-Grill Europas schließlichmit Holz angefacht, bis die Feuerwehr die Leckereien servieren konnte. Den Besuchern lief offenbar schon vorher das Wasser im Munde zusammen. „Vor dem Grill hatten sich lange Schlangen gebildet. Unseren Kommers mussten wir abkürzen. Alle wollten essen“, erzählte Heiner Koth nach einem gelungenen Nachmittag, an dem der Musikzug der Feuerwehr Bad Oldesloe und eine Gesangsgruppe des Bereichs IV für die musikalische Unterhaltung gesorgt hatten.
Quelle: Petra Dreu/Ln-Online.de